Warum denn eine langweilige Lehre? Werde Schreiner!

Der Schreiner,  eine Lehre – viele Talente – ein vielseitiger Beruf.

Ob Glas, Metall verschiedene Kunststoffe, Farben, Leime  oder Klebstoffe   in einer modernen Schreinerei wird nicht nur mit Holz gearbeitet. Entsprechend zahlreich sind die Arbeitsbereiche während einer Schreinerlehre.

Es braucht Fantasie, Kreativität , räumliches Vorstellungsvermögen und eine sorgfältige Arbeitsplanung damit kleine und große Kunstwerke wie Tische, Komoden , Schränke und ganze Inneneinrichtungen entstehen können.

Ein gesundes Gefühl für Zahlen ist bei der Schreinerlehre genauso wichtig wie beim Snowboarden. 360° gehören beim Schreiner genauso exakt gesetzt, wie eine Landung beim Freestylen. Und vom Sport weiß man  ja, wie unangenehm 380° zu landen sind.

Viele Arbeitsgänge werden heute mit Maschinen erledigt.

Große Maschinen zum zuschneiden, fräsen oder Kanten beleimen, kluge Maschinen  für präzise automatische Herstellungsvorgänge. Kleine Maschinen zur Verbindung verschiedener Materialien, oder Handarbeiten erleichtern.

Ein Schreiner ist auch viel Unterwegs. Auf der Bank, im Hotel, und in anderen größeren und kleineren Bauten, in Geschäften , privaten Haushalten, oder öffentlichen Gebäuden  werden die in der Werkstatt vorbereiteten Bauteile montiert.

Verschiedene Kunden, verschiedene Anforderungen: auch unterwegs ist Schreiner ein abwechslungsreicher Beruf.

Ein bestimmter Schulabschluss ist zwar nicht vorgeschrieben, die meisten Betriebe erwarten jedoch zumindest einen guten Hauptschulabschluss, wenn nicht sogar die Mittlere Reife. Darüber hinaus sollten Bewerber handwerkliches Geschick, mathematische Fähigkeiten sowie eine gestalterische Begabung erkennen lassen. Spaß an der Arbeit mit Holz ist dabei ebenso wichtig wie gewissenhaftes Arbeiten.

Die dreijährige Schreinerlehre kann in einem Lehrbetrieb absolviert werden. Das erste Lehrjahr findet fast ausschließlich in der Berufsschule statt. Ab dem zweiten Lehrjahr die praktische Lehre in der Schreinerei, mit einem Tag Berufsschule pro Woche. Mit bestehen der Abschlussprüfung stehen einige Wege zur Beruflichen Weiterbildung offen, wie Meister, Techniker oder auch ein Studium der Innenarchitektur.